So füllen Sie die Vorlage aus
- Tragen Sie Ihre Firma, Adresse und Ihre MWST-Nummer (CHE-…MWST) ein.
- Hinterlegen Sie Ihre Schweizer IBAN. Dann druckt der Editor automatisch eine QR-Rechnung.
- Erfassen Sie die Leistungen und das Leistungsdatum.
- Wählen Sie 8,1 %, 2,6 % oder 3,8 % MWST. Ohne MWST-Pflicht stellen Sie die Steuer auf „Keine“.
- Rechnung als PDF herunterladen und versenden.
Was auf eine Schweizer Rechnung gehört
Für den Vorsteuerabzug Ihres Kunden verlangt das Mehrwertsteuergesetz unter anderem:
- Name und Ort von Ihnen und vom Leistungsempfänger
- Ihre MWST-Nummer im Format CHE-123.456.789 MWST
- Rechnungsdatum
- Datum oder Zeitraum der Leistung
- Art, Gegenstand und Umfang der Leistung
- Entgelt, Steuersatz und Steuerbetrag (Steuerbetrag in der Rechnungswährung)
Bei Kassenzetteln bis CHF 400 dürfen Angaben zum Kunden in der Regel fehlen. Weitere Vorlagen finden Sie unter Rechnungsvorlagen.
MWST-Sätze seit 2024 und MWST-Pflicht
Seit dem 1. Januar 2024 gelten in der Schweiz diese Sätze:
- 8,1 % Normalsatz
- 2,6 % reduzierter Satz, etwa für Lebensmittel, Bücher und Medikamente
- 3,8 % Sondersatz für Beherbergung
MWST-pflichtig werden Sie, sobald Ihr weltweiter Umsatz CHF 100’000 im Jahr erreicht. Darunter sind Sie befreit und weisen keine MWST aus. Die UID-Nummer ohne den Zusatz MWST dürfen Sie trotzdem angeben. Wer MWST ausweist, ohne eingetragen zu sein, schuldet sie der ESTV.
QR-Rechnung und Zahlungsfrist
Seit Oktober 2022 ist die QR-Rechnung der Standard für Zahlungen in der Schweiz. Hinterlegen Sie im Editor eine Schweizer oder Liechtensteiner IBAN und wählen Sie CHF oder EUR, dann druckt Invoiceferry den Zahlteil mit Swiss QR Code automatisch unten auf die Rechnung. Ihr Kunde scannt ihn mit der Banking-App.
Üblich ist eine Zahlungsfrist von 30 Tagen („zahlbar innert 30 Tagen netto“). Rechnungen und Geschäftsbücher bewahren Sie zehn Jahre auf.